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In Österreich wollen wir, dass Mädchen gleiche Chancen haben. Dafür müssen Diskriminierungen, vor allem schon in jungen Jahren, beseitigt werden! „Eine Verschleierung von Kleinkindern ist definitiv nichts, was in unserem Land Platz haben sollte“, sagte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Er wolle damit Diskriminierung in jungen Jahren verhindern. ädchen sollen nach dem Willen der österreichischen Regierung künftig kein Kopftuch mehr in Kindergarten und Grundschule tragen dürfen. „Eine Verschleierung von Kleinkindern ist definitiv nichts, was in unserem Land Platz haben sollte“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien. Es gehe darum, allen Kindern die gleichen Chancen einzuräumen. „Dazu gehört auch, dass es zu keiner Diskriminierung in jungen Jahren kommt“, so Kurz. Das neue Gesetz soll sich „Kinderschutzgesetz“ nennen. „Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben, Mädchen und Jungen“, so Kurz. Eine entsprechende Vorlage soll bis zum Beginn des Sommers ausgearbeitet sein. Um das Gesetz in Verfassungsrang zu heben, muss die Regierung aus konservativer ÖVP und rechter FPÖ eine Oppositionspartei von ihren Plänen überzeugen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wolle mit dem Kopftuchverbot für Mädchen „Fehlentwicklungen beim politischen Islam entgegentreten“. 50 Menschen aufgrund von Gesichtsverhüllungsverbot angezeigt Wie viele Kinder tatsächlich betroffen sind, ist nicht klar. Zahlen liegen nicht vor. „Es ist sicherlich eine symbolische Handlung“, sagte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP).

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News veröffentlicht am 04.04.2018

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